SC-08.01 · Mandatsprofil

Wenn die Lage unübersichtlich ist, braucht es zuerst eine saubere Problemdefinition.

Der Klarheitsworkshop trennt offene Fragen, echte Unsicherheit und bloßes Informationsrauschen.

Mandat

Tier I · Klarheitsworkshop

Dauer

2–3 Wochen

Typischer Trigger

Unscharfe Entscheidungslage

Arbeitsmodus

Fokussierte Vorstrukturierung

Diese Stufe passt, wenn mehrere Optionen gleichzeitig im Raum stehen und intern Klarheit aufgebaut werden soll, welche Entscheidung eigentlich getroffen werden muss. Ziel ist ein belastbarer Startpunkt für die nächsten Schritte.

  • Die eigentliche Investitionsfrage soll sauber formuliert werden.
  • Mehrere Stakeholder sprechen über unterschiedliche Risiken und Annahmen.
  • Es ist unklar, ob zuerst Daten, Szenarien oder eine Vorentscheidung gebraucht werden.

SC-08.02 · Output

Am Ende steht eine arbeitsfähige Entscheidungsgrundlage mit klarer Anschlussfähigkeit.

Kompakt, schriftlich und anschlussfähig für die nächste Managemententscheidung.

Decision Briefing

Schriftliche Problemdefinition mit benannter Entscheidungsfrage, relevanten Treibern und priorisierten Unsicherheiten.

Unsicherheitskarte

Sichtbar wird, welche Annahmen entscheidungsrelevant sind und welche Fragen nur nachgelagert geklärt werden müssen.

Empfohlener nächster Schritt

Klare Empfehlung, ob eine Robustheitsanalyse, ein Technikscreening oder zunächst eine interne Vorfestlegung sinnvoll ist.

Managementfähige Gesprächsgrundlage

Die Ergebnisse sind so verdichtet, dass Geschäftsführung und Projektverantwortliche unmittelbar mit derselben Fragestellung weiterarbeiten können.

SC-08.03 · Arbeitsrahmen

Der Arbeitsrahmen ist bewusst schlank. Sonst verliert diese Stufe ihren Zweck.

Wenig Termine, vorhandene Unterlagen, klare Hypothesenbildung statt Beratungsbreite.

Gesprächsformat

Ein Kickoff, punktuelle Rückfragen und ein Abschlussgespräch reichen in vielen Fällen aus.

Benötigte Unterlagen

Bestehende Business-Case-Ansätze, Technikskizzen, Energie- oder Kostendaten und interne Entscheidungsnotizen, sofern vorhanden.

Typisches Ergebnisbild

Nach 2–3 Wochen ist klar, welche Frage jetzt entscheidungsreif ist und welcher Analyseumfang wirklich nötig wird.

Wirkung im Unternehmen

Häufig entsteht dabei erstmals ein gemeinsames Verständnis darüber, welche Entscheidung Priorität hat und welche Fragen erst im nächsten Schritt vertieft werden.

SC-08.04 · Nächster Schritt

Oft ist das hier der kleinste sinnvolle Einstieg. Nicht die Endstufe.

Wenn danach eine konkrete Investition sichtbar wird, folgt meist Tier II.

Der Klarheitsworkshop schafft Klarheit darüber, wann der nächste Schritt in eine Robustheitsanalyse führt und welche interne Vorentscheidung davor sinnvoll ist.

Gerade in frühen Transformationslagen spart diese Vorstrukturierung Zeit, weil sich spätere Analysen direkt auf die eigentliche Freigabefrage konzentrieren können.

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