SC-01.01 · Positionierung
Energiepreise ungewiss, CO₂-Kosten im Wandel, Regulierung unfertig — Investitionsentscheidungen müssen trotzdem getroffen werden.
Für Geschäftsführer und CFOs in der energieintensiven Industrie: eine Entscheidungsgrundlage, die Tragfähigkeit und Kipppunkte sichtbar macht — nicht nur den gewünschten Basisfall.
Industrieunternehmen, die in Prozessumstellungen, Speicher oder Dekarbonisierungspfade investieren, stehen vor derselben Frage: Die Wirtschaftlichkeit stimmt im positiven Fall. Aber sobald Strom-, Gas- oder CO₂-Pfade schwanken, bricht der Business Case. Ich bringe die externe Perspektive, die interne Teams strukturell nicht liefern können: mehrere plausible Entwicklungspfade, reale Kipppunkte und ein klares Urteil, welcher Weg auch unter veränderten Bedingungen noch trägt.
Eine Investitionsentscheidung mit klarer Tragfähigkeitslogik ist eine Entscheidung. Alles andere ist ein aufgeschobenes Problem.
SC-01.02 · Entscheidungsfelder
Von Prozesswärme bis Regulatorik: Wo Industrieunternehmen heute Investitionsentscheidungen treffen müssen, obwohl die Marktentwicklung offen ist.
Ob Industriewärmepumpe, Batteriespeicher, Preisszenarien oder CBAM: Die sichtbare Frage ändert sich. Die eigentliche Aufgabe bleibt dieselbe — welche Investition trägt wirtschaftlich unter Unsicherheit?
Vier Entscheidungsfelder, in denen Unsicherheit die Freigabe blockiert. Wählen Sie das Feld, das Ihrer aktuellen Situation am nächsten kommt.
DF-01 · Prozesswärme
Industriewärmepumpe, Dampf oder Elektrifizierung: Wann trägt welcher Pfad?
Die Technikentscheidung hängt an Wirtschaftlichkeit, Netzanschluss und Auslastung — nicht allein an der Lösung. Entscheidend ist, ob diese Faktoren unter realen Werkbedingungen gemeinsam tragen.
DF-02 · Flexibilität
Batteriespeicher und Lastmanagement: Was hält unter realen Lastprofilen?
Ob ein Speicher im Werk Nutzen hebt, hängt nicht an der Komponente, sondern an der Verbindung aus Lastprofil, Netzentgelten und Regulierungspfad.
DF-03 · Preislogik
Strom-, Gas- und CO₂-Kosten: Welche Preisannahme kippt den Business Case?
Strompreislogik bleibt zentral, weil Elektrifizierung und Wasserstoff an ihr hängen. Relevant ist, wie Strom-, Gas- und CO₂-Pfade gemeinsam auf Freigaben und Sequenzierungsentscheidungen wirken.
DF-04 · Regulatorik
CBAM, Quote oder neue Frist: Was verschiebt jetzt die Werklogik?
Regulatorik wird relevant, wenn sie Kostenpfade, Wettbewerbsdruck und Technologiepfade im Werk verschiebt. Dann zählt nicht die Vorschrift allein, sondern welche Entscheidung daraus folgt.
SC-01.03 · Treiber
Energiepreise, CO₂-Kosten, Regulierung, Wettbewerb: Vier Variablen, die sich unabhängig voneinander bewegen und jeden Business Case gleichzeitig verschieben.
Keine dieser Variablen wartet auf die anderen. Wer eine Investition nur gegen den wahrscheinlichsten Fall rechnet, verfehlt die Bandbreite dessen, was über Tragfähigkeit oder Kipppunkt entscheidet.
Diese vier Treiber sind der Grund, warum ich Investitionen gegen mehrere plausible Szenarien prüfe — nicht gegen ein Basisszenario. Erst wenn sichtbar ist, unter welchen Bedingungen ein Business Case trägt oder kippt, entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
PX-01 · Energie
Preisvolatilität
PX-02 · CO₂
Kostenpfade
PX-03 · Regulierung
Politische Rahmenbedingungen
PX-04 · Wettbewerb
Wettbewerbsvorteil oder Technologiefalle: Wer jetzt entscheidet, sichert sich Optionen.
SC-01.04 · Leistungsformate
Von der unklaren Frage bis zur laufenden Kalibrierung: Vier Formate, die den Weg durch Investitionsentscheidungen strukturieren.
Nicht jede Entscheidungssituation braucht dieselbe Tiefe. Wer die Frage noch nicht klar hat, braucht einen anderen Einstieg als wer eine konkrete Investition testen will.

SV-01 · Einstieg
Klarheitsworkshop
Die Investitionsfrage ist gefühlt klar, aber Scope, wirtschaftliche Treiber und Entscheidungslogik sind es nicht. In 2 bis 3 Wochen entsteht ein schriftliches Decision Briefing, das die eigentliche Freigabefrage sauber definiert.
2–3 Wochen · Decision Briefing
Entscheidungssituation strukturieren
SV-02 · Kernprodukt
Robustheitsanalyse
Der Business Case rechnet sich im Basisszenario. Die Robustheitsanalyse prüft, ob die Investition auch unter realistischen Alternativszenarien noch tragfähig ist. Ergebnis: ein boardfähiges Investitionsurteil in 6 bis 10 Wochen.
6–10 Wochen · Robustheitsmatrix
Investition gegen Szenarien testen
SV-03 · Sequenzierung
Szenariostrategie
Wenn mehrere Investitionsentscheidungen voneinander abhängen, reicht eine Einzelanalyse nicht. Die Szenariostrategie baut ein gemeinsames Modell für alle verknüpften Entscheidungen. Ergebnis: Sequenzierungslogik und strategischer Entscheidungsrahmen in 10 bis 16 Wochen.
10–16 Wochen · Sequenzierung
Mehrere Entscheidungen gemeinsam prüfen
SV-04 · Kalibrierung
Strategisches Sparring
Für Unternehmen, die bereits eine Robustheitsanalyse oder Szenariostrategie durchgeführt haben und die Entscheidungslogik laufend kalibrieren wollen. Quartalsweise reaktive Einschätzungen, kein neuer Scope je Anpassung.
quartalsweise · laufende Einordnung
Laufende Einordnung einrichtenSC-01.05 · Referenzen
Wo rechnet sich Wasserstoff-Stahl gegen die Hochofenroute? Wann lohnt der E-Boiler parallel zum Gas-Boiler? Wirtschaftliche Kipppunkte in echten Industrieprojekten.
Zwei namentlich belegte Analysen und drei anonymisierte Industrieprojekte — alle mit modellierten Szenarien, sichtbaren Kipppunkten und konkreten Entscheidungsempfehlungen.
European Space Agency
Unabhängige wirtschaftliche Einordnung von Space-Based Solar Power als Energieoption für energieintensive europäische Industrie — dieselbe Szenariologik wie in Industrieprojekten, auf einem 20–30-Jahres-Horizont.
Stahlindustrie · Eigenanalyse
Grenzkostenanalyse alternativer Stahlproduktionspfade: Ab wann werden H₂-DRI und Molten Oxide Electrolysis gegenüber der Hochofenroute wettbewerbsfähig — unter variierenden Strom-, Wasserstoff- und CO₂-Preispfaden bis 2035, einschließlich des Einflusses von Niedrig-Preis-Stunden.
Batteriespeicher · Industrieprojekt
Wirtschaftlichkeitsbewertung für einen industriellen Batteriespeicher über Cross-Markt-Dispatch-Optimierung: FCR, aFRR, Intraday und Day-Ahead gemeinsam modelliert — welche Vermarktungsstrategie trägt unter welchen Marktbedingungen.
Prozesswärme-Elektrifizierung · Industrieprojekt
Wirtschaftlichkeitsanalyse zur Elektrifizierung der Dampferzeugung: Der wirtschaftlichste Pfad war nicht der vollständige Ersatz des Gas-Boilers, sondern der Parallelbetrieb E-Boiler und Gas-Boiler zur gezielten Nutzung von Niedrig-Preis-Stunden.
Dekarbonisierungspfad · Industrieprojekt
Wirtschaftliche Analyse alternativer Kälte- und Wärmeversorgungspfade für einen Lebensmittelproduzenten im Rahmen eines langfristigen Dekarbonisierungsfahrplans. Ergebnis: Biomasse-Pfad wirtschaftlich überlegen gegenüber Elektrifizierungsalternativen unter den relevanten Preisszenarien.
SC-01.06 · Erstgespräch

Gesprächspartner
Lars Schellhas van Kisfeld
Fokus
Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit
Sie sprechen direkt mit mir. Im Termin geht es um die konkrete Freigabefrage, den Scope und die wirtschaftlichen Treiber, die über Tragfähigkeit oder Kipppunkt entscheiden.
Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.
Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.
Format
30 Minuten
Ziel
Freigabefrage eingrenzen
Ergebnis
Decision Check
Im ersten Gespräch höre ich zu, was die Entscheidungssituation ist. Danach ist klar, welche Investition, Sequenz oder welcher blockierende Kipppunkt zuerst auf den Tisch muss — und ich schicke Ihnen einen schriftlichen Decision Check.
- Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
- Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
- Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?