SC-03.01 · Entscheidungslogik

Drei Wochen, klare Kipppunkte, ein belastbares Urteil.

So läuft die Analyse ab — und das liegt am Ende auf dem Tisch.

Interne Berechnungen widersprechen sich. Die Geschäftsführung kann die Freigabe nicht verantworten, weil unklar bleibt, welcher Pfad unter realen Bedingungen trägt — und ab wann er kippt. Das ist der Punkt, an dem strukturierte Entscheidungsarbeit ansetzt. Keine neue Prognose, die dasselbe Problem in andere Zahlen kleidet. Sondern: Freigabefrage schärfen, Kipppunkte benennen und eine Empfehlung liefern, die vor dem Vorstand standhält.

SC-03.02 · Deliverables

Was Sie am Ende in der Hand halten. Und intern verwenden können.

Konkrete Unterlagen, die intern weiterverwendet, diskutiert und als Entscheidungsgrundlage vorgelegt werden können.

Decision Briefing

2–5 Seiten. Klare Problemdefinition, Entscheidungsfrage, kritische wirtschaftliche Treiber und empfohlener nächster Schritt. Intern nutzbar als Projektauftrag oder Vorentscheidungsvorlage.

Szenariomap

Benannte Zukunftsbilder mit dokumentierten Treibern, Spannweiten und Folgewirkungen. Jeder kritische Treiber ist nachvollziehbar und im Managementgespräch diskutierbar.

Robustheitsmatrix

Wirtschaftlichkeitsvergleich der Optionen über alle Szenarien. Kipppunkte explizit benannt: Ab welcher Schwelle dreht sich das Ergebnis?

Entscheidungsvorlage

Managementtaugliche Unterlage zur Entscheidungsfreigabe. Kernaussage in 20 Minuten lesbar und auf das Wesentliche verdichtet.

SC-03.03 · Zusammenarbeit

Was ich von Ihrer Seite brauche, damit es schnell vorangeht

Ein kleiner Kreis, die vorhandenen Unterlagen und drei feste Gesprächspunkte reichen in vielen Fällen aus.

  • In vielen Projekten genügen 2–4 interne Kontakte: CFO oder Geschäftsführung, Werkleitung, technische Gegenstelle.
  • Hilfreich sind vorhandene Unterlagen zu Energieverbrauch, Kostenstruktur, Investitionsoptionen und technischen Konzepten. Für den Start reicht meist ein belastbarer erster Datenstand. Besonders wichtig sind Preisannahmen, Lastprofile, Netzrestriktionen und bestehende Freigabeunterlagen.
  • Üblicher Rhythmus: Kickoff, Zwischenstand, Abschlusspräsentation. Drei Termine. Dazwischen läuft die Analyse weitgehend selbstständig.
  • Wenn Daten oder Sichtweisen intern noch auseinanderlaufen, wird genau das strukturiert sichtbar gemacht. Oft liegt darin ein wesentlicher Teil der eigentlichen Entscheidungsarbeit.

SC-03.04 · Szenariologik

Was Szenario hier bedeutet — und wie daraus belastbare Freigabelogik wird.

Szenarioplanung heißt hier: benannte Zukunftsbilder, wirtschaftlich entscheidende Treiber und ein Entscheidungsmodell mit klarer Sensitivitätslogik.

Entscheidungsmodell

Zu Beginn wird präzise festgelegt, welche Freigabefrage beantwortet werden muss. Erst damit wird aus Suchbegriffen wie Strompreisprognose, Netzentgelte oder Elektrolyse eine belastbare Managementfrage.

Szenariotechnik und Szenarioplanung

Die Arbeit nutzt benannte Zukunftsbilder statt Einpunktprognosen. Im Zentrum stehen Strompreis, Gaspreis, CO₂-Kosten, Netzentgelte, Technologiepfade und regulatorische Trigger.

Sensitivitätsanalyse der Investition

Für kritische Annahmen wird sichtbar gemacht, ab welcher Schwelle ein Business Case kippt. So wird aus einer Modellrechnung eine freigabefähige Sensitivitätsanalyse statt nur ein schöner Basisfall.

No-Regret-Maßnahmen

Das Ergebnis markiert Maßnahmen, die unter fast allen plausiblen Szenarien sinnvoll bleiben — auch wenn die große Investition noch warten muss. So wird sichtbar, was heute freigabereif ist und was gezielt offen gehalten werden kann.

Warum das für Sie wichtig ist

Viele Investitionsentscheidungen gewinnen deutlich an Qualität, wenn die wirtschaftlich entscheidenden Treiber sauber offengelegt werden. Erst dann wird sichtbar, unter welchen Bedingungen eine Empfehlung gilt und wann sie kippt. Das Szenarioformat erzwingt diese Klarheit und macht Abweichungen sichtbar, bevor Kapital gebunden wird.

Wer diese Logik an konkreten Feldern sehen will, findet unter Lösungen unter anderem Einstiege für Industriewärmepumpen, Batteriespeicher, Strompreislogik, CBAM oder Biomethan.

SC-03.05 · Erwartungsrahmen

Was dieses Vorgehen konkret verändert.

Wer mit einer blockierten Freigabesituation in die Analyse geht, verlässt sie mit einem verteidigbaren Urteil.

  • Klare wirtschaftliche Treiber statt impliziter Bauchgefühle — dokumentiert, diskutierbar, intern nachvollziehbar.
  • Sichtbare Kipppunkte: Ab welcher Annahme dreht sich das Ergebnis? Das ist die Frage, die im Boardraum gestellt wird — und die die Analyse beantwortet.
  • No-Regret-Maßnahmen und Triggerpunkte statt vorschneller Vollfreigaben — damit sichtbar wird, was heute freigabereif ist und was gezielt offengehalten werden kann.
  • Ein Format, das Tiefe und Umfang an die konkrete Entscheidungslage anpasst — nicht an einen Standardprozess.

SC-03.06 · Erstgespräch

Porträt von Lars Schellhas van Kisfeld

Gesprächspartner

Lars Schellhas van Kisfeld

Titel

M.Sc. RWTH Aachen

Rolle

Geschäftsführer, Schellhas Consulting

Fokus

Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit

Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.

Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.

Format

30 Minuten

Ziel

Methodik auf Ihre Situation übertragen

Ergebnis

Decision Check

Im ersten Gespräch schaue ich mir die konkrete Entscheidungslage an und ordne ein, welches Format und welcher Analyseumfang sinnvoll ist. Danach liegt ein schriftlicher Decision Check vor — mit der eigentlichen Freigabefrage und einem klaren nächsten Schritt.

  • Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
  • Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
  • Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?