SC-05.01 · Gründung

Standort
Hamburg
Abschluss
M.Sc. RWTH Aachen
Schellhas Consulting wurde gegründet, weil industrielle Geschäftsmodelle an neue wirtschaftliche Kipppunkte geraten.
Volatile Energiepreise, steigende CO₂-Kosten, Regulierung und globale Marktveränderungen entscheiden zunehmend darüber, welche Unternehmen die nächste Evolutionsstufe ihrer Branche erreichen.
Viele Industrieunternehmen rechnen Investitionen noch mit Annahmen, die aus der alten Kostenlogik stammen. Doch Strom- und Gaspreise, CO₂-Kosten, Infrastruktur, Lieferketten und neue Wettbewerber verschieben bereits die wirtschaftliche Grundlage ganzer Geschäftsbereiche.
Lars Schellhas van Kisfeld hat Schellhas Consulting aus dieser Beobachtung heraus gegründet. Der rote Faden der Arbeit ist eine klare Frage: Unter welchen Bedingungen trägt eine Investition, wann kippt sie und was bedeutet das für die nächste Managemententscheidung? Diese Frage verbindet Technik, Marktlogik, Wirtschaftlichkeit und operative Umsetzung.
Das betrifft Geschäftsführungen, Werksleitungen und Entscheidungsverantwortliche in sehr konkreten Feldern: Industriewärmepumpen, Batteriespeicher, Lastmanagement, Netzentgelte, Wasserstoffpfade, Strom- und Gaspreisannahmen oder CBAM-getriebene Beschaffungsentscheidungen.
Heute
Schellhas Consulting
Fokus
Wirtschaftliche Kipppunkte in Industrieentscheidungen
Kontexte
Energie, CO₂, Technologiepfade, globale Märkte
Arbeitsmodell
Klar geführt, gezielt erweiterte Kompetenzbasis
SC-05.02 · Kipppunkte
Die relevante Frage ist nicht, ob Veränderung kommt. Sondern wo sie wirtschaftlich kippt.
Klimapolitik, Dekarbonisierungsdruck, erneuerbare Energien, Speicher, Elektromobilität und KI verschieben Kostenkurven, Lieferketten und Wettbewerbslogiken.
Wirtschaftliche Kipppunkte entstehen selten an nur einer Stelle. Solarenergie ist heute in vielen Märkten die günstigste Form neuer Stromerzeugung. Speicher verändern die Rolle von Gaskraftwerken. CO₂-Preise verändern industrielle Kostenpositionen. Globale Player skalieren neue Technologien schneller, als viele etablierte Unternehmen ihre Investitionslogik anpassen.
Für Industrieunternehmen wird daraus eine harte Managementfrage: Welche Option bringt das Werk, den Standort oder den Geschäftsbereich in die nächste Evolutionsstufe der Branche? Und welche Option bindet Kapital in eine Logik, die von neuen Playern verdrängt wird?
Schellhas Consulting hilft, diese Verschiebungen in Investitionsentscheidungen zu übersetzen. Nicht als abstrakte Trendanalyse, sondern als wirtschaftliche Tragfähigkeitsfrage für konkrete Technologiepfade, Produktionslogiken und Standortentscheidungen.
SC-05.03 · Ansatz
Schellhas Consulting bringt Strategie, Technik und Geschäftsmodelllogik in eine Entscheidung.
Viele Investitionsfragen liegen zwischen Zuständigkeiten. Genau dort braucht es eine Beratung, die technische Wirkmechanismen, Marktannahmen und Managementlogik zusammenführt.
Eine technische Option kann plausibel sein und trotzdem strategisch falsch liegen. Ein Business Case kann im Basisszenario gut aussehen und unter realistischen Preis- oder Regulierungsannahmen kippen. Eine Strategie kann richtig klingen und trotzdem an Betriebsdaten, Anlagenlogik oder Umsetzungsfähigkeit scheitern.
Kipppunkte statt Durchschnittsfall
Wir fragen nicht nur, ob sich eine Investition im Basisszenario rechnet. Entscheidend ist, wann sie unter anderen Strom-, Gas-, CO₂-, Regulierungs- oder Nachfragepfaden kippt.
Szenarien statt Optimismus
Schellhas Consulting arbeitet mit mehreren plausiblen Zukunftsbildern. So wird sichtbar, welche Annahmen eine Entscheidung tragen und welche Annahmen sie angreifbar machen.
Zuständigkeiten zusammenführen
Viele Investitionsfragen liegen zwischen Strategie, Technik, Energiemanagement, Controlling und Werk. Wir verbinden diese Perspektiven zu einer gemeinsamen Entscheidungslogik.
Richtung und Beschleunigung
Wenn die Richtung steht, unterstützen wir das Management auch bei den nächsten Schritten: Roadmap, Projektsteuerung, Umsetzungspartner und operative Priorisierung.
SC-05.04 · Führung
Schellhas Consulting wird geprägt durch Ingenieurdenken, Energiemarktverständnis und Beratungserfahrung mit realem Investitionsbezug.
Die Gründung war keine abstrakte Beratungsrolle. Sie war die Konsequenz aus Projekten, in denen industrielle Zukunftsfähigkeit an wenigen, oft schlecht verstandenen wirtschaftlichen Kipppunkten hing.
Lars Schellhas van Kisfeld führt Schellhas Consulting als Gründer und Geschäftsführer. Sein Hintergrund verbindet Maschinenbau und Energietechnik, europäische Energiemärkte, techno-ökonomische Bewertung und die operative Übersetzung von Entscheidungen in Prozesse, Systeme und Projekte.
Gründung
Lars Schellhas van Kisfeld gründete Schellhas Consulting aus einer wiederkehrenden Beobachtung heraus: Viele industrielle Entscheidungen werden mit Annahmen von heute gerechnet, obwohl CO₂-Kosten, Energiepreise, Regulierung und globale Marktlogiken bereits neue wirtschaftliche Kipppunkte erzeugen.
AFRY Management Consulting
Bei AFRY Management Consulting gestaltete Lars über Jahre Strommarkt- und Energiemarktprognosen für Deutschland und Europa mit. Dazu kamen Organisationsentwicklungen, Due Diligences und Business-Case- Bewertungen in Sektoren von Lebensmittelindustrie bis industrielle Batteriespeicher. Der gemeinsame Nenner: Entscheidungen mit realem Investitionsbezug.
Wissenschaft & Sonderthemen
Lars veröffentlichte wissenschaftlich, trug zum ESA-Projekt Solaris als unabhängiger Industriestakeholder bei und erarbeitete eine eigene techno-ökonomische Studie zu CO₂-freien Stahlpfaden. Für ein KI-Startup übernahm er LCA-basierte Emissionsquantifizierung. Das Spektrum reicht damit vom deutschen Strommarkt bis zu Technologiefragen mit sehr langem Horizont und hoher Unsicherheit.
RWTH Aachen
Lars studierte Maschinenbau und Energietechnik an der RWTH Aachen und schloss mit dem M.Sc. ab. Die Masterarbeit behandelte ein sektorgekoppeltes Investitionsoptimierungsmodell für kostenoptimale Transformationspfade. Dieses Fundament trägt bis heute die Arbeit an technisch anspruchsvollen Investitionsfragen.
Digitale Umsetzung
Bei Berlin Bytes arbeitete Lars als Principal Product Owner an Software, Digitalisierung und industriellen Prozessen. Diese Vergangenheitserfahrung wird relevant, wenn eine Entscheidung später in Systeme, Steuerungslogik oder Produktionsabläufe übersetzt werden muss.
SC-05.05 · Kompetenzbasis
Klar geführt, gezielt erweitert.
Schellhas Consulting bleibt bewusst klar geführt. Wenn eine Entscheidung zusätzliche Tiefe braucht, erweitern wir die Kompetenzbasis gezielt.
Schellhas Consulting baut die Arbeit nicht nach Organigramm, sondern nach Entscheidungsfrage. Was für Analyse, Einordnung und Managementkommunikation zusammenbleiben muss, bleibt bei Schellhas Consulting. Was zusätzliche Tiefe braucht, wird gezielt ergänzt.
M&A und klassische Unternehmensberatung
Schellhas Consulting ergänzt bei Bedarf Markt-, Strategie-, Portfolio- oder Transaktionsperspektiven, wenn eine Entscheidung über das einzelne Werk hinaus wirkt.
Energiemanagement
Schellhas Consulting bindet Energiemanagement- und EMS-Kompetenz ein, wenn Verbrauchsstrukturen, Betriebsdaten und Umsetzungsnähe im Energiesystem des Werks entscheidend werden.
Software & Digitalisierung
Schellhas Consulting ergänzt Software- und Digitalisierungskompetenz für Produktionsprozesse, Datenmodelle, digitale Werkzeuge und Entscheidungsunterstützung im Betrieb.
Fördermittel, Einkauf & Engineering
Schellhas Consulting zieht zusätzliche Expertise hinzu, wenn Fördermittel, Beschaffung, technische Vertiefung oder Detail-Engineering den Entscheidungswert erhöhen.
Das Arbeitsmodell ist besonders wertvoll, wenn wirtschaftliche Kipppunkte nicht nur analysiert, sondern in Richtung übersetzt werden müssen: Roadmap, Projektleitung, Umsetzungspartner, Förderlogik, Beschaffung oder digitale Produktionsprozesse. Die Verantwortung für die Entscheidungslogik bleibt klar.
SC-05.06 · Erstgespräch

Gesprächspartner
Lars Schellhas van Kisfeld
Titel
M.Sc. RWTH Aachen
Rolle
Geschäftsführer, Schellhas Consulting
Fokus
Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit
Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.
Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.
Format
30 Minuten
Ziel
Besprechen, ob die Situation passt
Ergebnis
Decision Check
Im Decision Check ordnen wir ein, welcher wirtschaftliche Kipppunkt hinter Ihrer Entscheidung liegt, welche Annahmen kritisch sind und ob Schellhas Consulting der richtige Rahmen für den nächsten Schritt ist. Danach liegt eine schriftliche Einordnung vor.
- Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
- Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
- Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?