SC-02.01 · Leistungslogik
Eine falsche Investitionsfreigabe lässt sich nicht revidieren — nur teuer korrigieren.
Vier Formate, die verhindern, dass eine Kapitalentscheidung ohne klare Tragfähigkeitslogik freigegeben wird.
Geschäftsführer und CFOs in energieintensiven Unternehmen stehen vor einer strukturellen Schwäche interner Wirtschaftlichkeitsrechnungen: Ein Basisfall, ein Strompreis, ein Förderfenster — und niemand will die Freigabe auf dieser Basis unterschreiben. Was fehlt, ist kein weiteres Modell. Es ist ein klares Urteil, welche Investition unter realistischen Werkbedingungen trägt — und ab wann sie kippt.
Wer die Freigabefrage, die Tragfähigkeit und die Kipppunkte kennt, kann entscheiden. Alles andere ist ein aufgeschobenes Problem.
SC-02.02 · Leistungsformate
Vier Formate für vier Entscheidungslagen — klar abgegrenzt, aber anschlussfähig.
Die Robustheitsanalyse ist das Kernformat für konkrete Investitionsfreigaben. Die anderen Formate klären, sequenzieren oder kalibrieren — je nachdem, wo die Entscheidung gerade steht.

LS-01 · Einstieg
Klarheitsworkshop
Der Druck ist da, aber niemand kann die eigentliche Freigabefrage klar benennen. Ohne diese Klarheit beginnen Analysen am falschen Punkt und kosten Zeit und Budget, die sich nicht zurückholen lassen.
Passend, wenn
…mehrere Unsicherheiten gleichzeitig im Raum stehen und unklar ist, welche davon die Entscheidung wirklich blockiert.
Ergebnis
Decision Briefing mit der eigentlichen Freigabefrage, priorisierten wirtschaftlichen Treibern und einer klaren Empfehlung, was als Nächstes gebraucht wird.
Dauer
2–3 Wochen

LS-02 · Kernprodukt
Robustheitsanalyse
Der Business Case sieht gut aus — im Basisfall. Was passiert, wenn Energiepreise steigen, CO₂-Kosten anziehen oder ein zentraler Kostentreiber dreht? Eine Freigabe ohne sichtbare Kipppunkte ist ein persönliches Risiko.
Passend, wenn
…eine konkrete Investition auf dem Tisch liegt und vor dem Board belastbar begründet werden muss — nicht nur im besten Fall.
Ergebnis
Szenariogetestetes Investitionsurteil mit expliziten Kipppunkten, Robustheitsmatrix und einer boardfähigen Entscheidungsvorlage.
Dauer
6–10 Wochen

LS-03 · Sequenzierung
Szenariostrategie
Mehrere Investitionen hängen voneinander ab, aber jede wird isoliert bewertet. Wer zu früh falsch priorisiert, schränkt spätere Optionen ein — oder bindet Kapital in einem Pfad, der den anderen blockiert.
Passend, wenn
…mehrere Entscheidungen einander bedingen und kein einzelner Business Case ausreicht, um alle gemeinsam zu priorisieren.
Ergebnis
Szenariomodell mit Sequenzierungslogik, expliziten Triggern und einer Managementunterlage, die zeigt, was jetzt freigegeben werden kann und was bewusst offen bleiben sollte.
Dauer
10–16 Wochen

LS-04 · Kalibrierung
Strategisches Sparring
Eine gute Analyse veraltet still, wenn neue Preis-, Markt- oder Regulatoriksignale ihre Tragfähigkeitslogik verschieben. Wer keine externe Perspektive hat, merkt es oft erst dann, wenn eine Freigabe rückwirkend falsch begründet wirkt.
Passend, wenn
…eine abgeschlossene Analyse vorliegt und neue Markt-, Preis- oder Regulatoriksignale die Entscheidungslogik regelmäßig verschieben.
Ergebnis
Monatliche Einordnung, anlassbezogene Schnellreaktionen und ein formales Quartalsupdate — ohne neuen Projektauftrag.
Dauer
quartalsweise laufend
SC-02.03 · Entscheidungsfelder
Industriewärmepumpe, Batteriespeicher, CO₂-Kosten, CBAM: Wo steht Ihre Freigabefrage?
Die Themen ändern sich. Die Entscheidungslogik dahinter bleibt dieselbe.
Wählen Sie das Feld, das Ihrer aktuellen Situation am nächsten kommt. Von dort geht es zur passenden Vertiefung — und zum richtigen Format.
AB-01 · Prozesswärme
Wärmepumpe, Dampf oder Elektrifizierung: Wann rechnet sich welcher Pfad?
Die Technikentscheidung steht im Raum. Die eigentliche Frage ist, unter welchen Preis-, Auslastungs- und Werkbedingungen ein Pfad wirtschaftlich trägt — und ob die Freigabefrage schon klar genug ist, um in die Analyse zu gehen.
AB-02 · Flexibilität
Speicher, Lastmanagement, Netzentgelte: Wann lohnt sich der Eingriff wirklich?
Ob Speicher oder Lastmanagement Nutzen heben, hängt nicht an der Komponente, sondern an Lastprofil, Preislogik und realer Eingriffsfähigkeit im Werk. Das passende Format ergibt sich daraus.
AB-03 · Preislogik
Strom, Gas, CO₂: Welche Preislogik verschiebt mehrere Freigaben gleichzeitig?
Sobald Strom-, Gas- oder CO₂-Kosten mehrere Investitionen koppeln, wechselt die Aufgabe von der Einzelfreigabe zur Sequenzierung. Dann wird aus einer Analyse ein Steuerungsproblem.
AB-04 · Regulatorik
CBAM, Quoten, politische Fristen: Was verschiebt jetzt Kosten und Pfad?
Regulatorik wird relevant, wenn sie Kostenpfade, Wettbewerbsdruck und Technologiepfade im Werk verschiebt. Ob daraus ein Klarheitsworkshop oder schon eine Robustheitsanalyse wird, hängt von der Reife der Entscheidung ab.
SC-02.04 · Einstieg
Für wen diese Formate gebaut sind — und wann andere Partner besser passen.
Scope und nächster Schritt werden im ersten Gespräch gemeinsam eingegrenzt, nicht auf Vorrat geplant.
Passend für
- Geschäftsführung, CFO oder Werksleitung mit einer konkreten Investitions- oder Sequenzierungsfrage
- Situationen, in denen Tragfähigkeit und Kipppunkte gegen plausible Szenarien getestet werden müssen
- Teams, die eine verteidigbare Entscheidungsvorlage für das Board brauchen — keine weitere Analyse ohne klare Freigabefrage
Andere Partner passen besser
Umsetzungssteuerung, Detailengineering, Förderanträge, Berichtspflichten oder allgemeine Transformationsprogramme liegen außerhalb des Rahmens. Das wird im ersten Gespräch direkt gesagt.
Keynotes & Moderation
Für Konferenzen, Verbandstage und Podcast-Gespräche gibt es separate Impulsformate.
Impulsformate ansehenSC-02.05 · Erstgespräch

Gesprächspartner
Lars Schellhas van Kisfeld
Titel
M.Sc. RWTH Aachen
Rolle
Geschäftsführer, Schellhas Consulting
Fokus
Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit
Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.
Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.
Format
30 Minuten
Ziel
Freigabefrage eingrenzen
Ergebnis
Decision Check
Im ersten Gespräch höre ich zu, was die Entscheidungssituation ist. Danach ist klar, welche Investition, Sequenz oder welcher blockierende Kipppunkt zuerst auf den Tisch muss — und ich schicke Ihnen einen schriftlichen Decision Check.
- Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
- Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
- Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?