SC-19.01 · Einordnung
Strompreisprognose: Welches Preisband trägt Ihren Case unter realem Lastprofil?
Relevant wird eine Strompreisprognose erst dann, wenn sichtbar wird, wie sie Elektrifizierung, Wasserstoff, Speicher oder PPA-Logik im Werk tatsächlich verschiebt.
Entscheidung
Freigeben, staffeln oder bewusst warten?
Kipppunkte
Preisband, Lastprofil, Volatilität, Netzentgelte
Passender Einstieg
Robustheitsanalyse oder Sparring
Im Gespräch klären
Ob die Hauptfrage beim Preisband oder beim Werkprofil liegt
SC-19.02 · Entscheidungslage
Woran die Freigabe in der Praxis hängt.
Die Suchphrase beschreibt den Anlass. Entscheidend ist, was im Werk jetzt tatsächlich entschieden werden muss.
- Eine Investition oder Pfadentscheidung hängt sichtbar am künftigen Strompreisband.
- Die Frage lautet nicht nur, ob Strom eher teurer oder billiger wird, sondern ab welchem Preisniveau eine Option kippt oder robust bleibt.
- Oft ist die Strompreisfrage eng mit Elektrifizierung, Speicher, Netzthemen oder PPA-ähnlichen Überlegungen verbunden.
SC-19.03 · Unsicherheitstreiber
Welche Spannungen den Case wirklich bewegen.
Preisband, Betriebsstunden, Anschlussleistung, Datenpflichten oder Materiallogik müssen offen auf dem Tisch liegen.
- Preisband, Volatilität und regionale Netzeffekte auf den tatsächlichen Strombezug.
- Zusammenspiel mit Lastprofil, Flexibilitätsgrad und der Möglichkeit, auf Preissignale zu reagieren.
- Rolle von Netzentgelten, CO2-Kosten und Ersatzbrennstoffen im Gesamt-Case.
SC-19.04 · Grenzen einfacher Annahmen
Wo Standardannahmen die Freigabe eher verdecken als klären.
Standardmodelle sind meist zu glatt für die reale Lage im Werk — nicht zu wenige Informationen, sondern zu wenig Reibung zwischen Modell und Betrieb.
- Der Median-Forecast hilft wenig, wenn die Investitionsfrage an Lastspitzen, Volatilität oder Netzrestriktionen kippt.
- Marktberichte beschreiben häufig den Strommarkt, nicht die konkrete Exponierung eines Werks oder Business Cases.
- Wer Strompreisannahmen nicht mit Lastprofil, Netzentgelten und Alternativen koppelt, erhält Information, aber keine belastbare Freigabelogik.
SC-19.05 · Rolle und Format
Wie das Thema zur belastbaren Entscheidungslogik wird.
Hier geht es um klare wirtschaftliche Treiber, offengelegte Szenarien und einen Freigabepfad, der auch unter Druck standhält.
- Die Aufgabe ist, Preisräume in eine belastbare Investitions- oder Pfadentscheidung zu übersetzen.
- Dafür wird sichtbar gemacht, ab welchen Strompreisniveaus eine Option trägt, kippt oder in ihrer Reihenfolge zurückfällt.
- Wenn der Strompreis dauerhaft neu eingeordnet werden muss, spricht das für ein laufendes Sparringsformat statt für einen singulären Forecast.
Passendes Format
Robustheitsanalyse
Wenn eine einzelne Investition oder Pfadentscheidung an der Strompreislogik getestet werden soll.
Robustheitsanalyse ansehenPassendes Format
Strategisches Sparring
Wenn Strompreisannahmen regelmäßig in laufende Managemententscheidungen zurückgespielt werden müssen.
Strategisches Sparring ansehenWeitere Einstiege im selben Feld
- Preislogik für mehrere Entscheidungen zugleich ordnen : Für Situationen, in denen Strom-, Gas- und CO2-Kostenpfade nicht isoliert betrachtet werden können, weil sie auf mehrere Investitionen, Werke oder Reihenfolgen gleichzeitig wirken.
- Gaspreisannahmen in Übergangspfade übersetzen : Für Werke und Investitionen, die noch wesentlich am Gas hängen und bei denen Beschaffung, Vertragslaufzeiten und Alternativpfade gleichzeitig bewertet werden müssen.
- CO2-Kostenschwellen für echte Prioritäten nutzen : Für Fälle, in denen ETS, nEHS oder interne CO2-Preise nicht nur berechnet, sondern in konkrete Investitions- und No-Regret-Entscheidungen übersetzt werden müssen.
Weiterführende Pfade
- Preislogik über mehrere Energieträger hinweg ordnen : Der größere Rahmen für Strom-, Gas- und CO2-Logik
- Flexibilität und Netzentgelte mitdenken : Wenn Preiswirkung und Eingriffsfähigkeit zusammenhängen
- Vertiefung zum 15-Minuten-Strommarkt : Redaktionelle Einordnung zu Flexibilitätswert und Marktmechanik
SC-19.06 · Erstgespräch

Gesprächspartner
Lars Schellhas van Kisfeld
Titel
M.Sc. RWTH Aachen
Rolle
Geschäftsführer, Schellhas Consulting
Fokus
Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit
Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.
Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.
Format
30 Minuten
Ziel
Freigabefrage eingrenzen
Ergebnis
Decision Check
Im Decision Check klären wir, welche Strompreisannahmen Ihre aktuelle Freigabe tatsächlich treiben und ob die Hauptfrage beim Preisband, beim Lastprofil oder bei der Flexibilität liegt.
- Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
- Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
- Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?