SC-18.01 · Einordnung

Preisszenarien: Welche Preislogik hält mehrere Freigaben zugleich zusammen?

Preislogik ist erst dann nützlich, wenn sie zeigt, welche Investition jetzt trägt, welche warten sollte und wo ein No-Regret-Schritt sinnvoll bleibt.

Entscheidung

Was jetzt trägt, was warten sollte und was no regret ist

Kipppunkte

Strom, Gas, CO2, Zeithorizont, Werkexponierung

Passender Einstieg

Szenariostrategie oder Sparring

Im Gespräch klären

Ob ein Einzelcase oder ein verknüpftes System vorliegt

SC-18.02 · Entscheidungslage

Woran die Freigabe in der Praxis hängt.

Die Suchphrase beschreibt den Anlass. Entscheidend ist, was im Werk jetzt tatsächlich entschieden werden muss.

  • Mehrere Investitions- oder Pfadentscheidungen hängen gleichzeitig an Strom-, Gas- oder CO2-Kostenpfaden.
  • Die Geschäftsführung braucht keine neue Einpunktprognose, sondern eine belastbare Sicht darauf, welcher Pfad unter welchen Preisräumen hält und welcher zuerst kippt.
  • Oft geht es um Reihenfolge: Was ist heute no regret, was braucht erst einen klareren Preisrahmen und was sollte bewusst offen bleiben?

SC-18.03 · Unsicherheitstreiber

Welche Spannungen den Case wirklich bewegen.

Preisband, Betriebsstunden, Anschlussleistung, Datenpflichten oder Materiallogik müssen offen auf dem Tisch liegen.

  • Wechselwirkung zwischen Strom-, Gas- und CO2-Kosten statt isolierter Einzelprognosen.
  • Zeitpfad der Preisänderungen: kurzfristige Volatilität, mittelfristige Regulatorik und langfristige Struktureffekte.
  • Unterschiedliche Exponierung einzelner Werke, Produktlinien oder Technologiepfade gegenüber denselben Kostenpfaden.

SC-18.04 · Grenzen einfacher Annahmen

Wo Standardannahmen die Freigabe eher verdecken als klären.

Standardmodelle sind meist zu glatt für die reale Lage im Werk — nicht zu wenige Informationen, sondern zu wenig Reibung zwischen Modell und Betrieb.

  • Eine isolierte Strompreisprognose beantwortet nicht, wie Gas- und CO2-Pfade denselben Capex-Case gleichzeitig verändern.
  • Der saubere Forecast erzeugt Scheinsicherheit, wenn nicht offengelegt wird, welche Freigabe bei welchem Preisband kippt.
  • Kostenpfade ohne Managementkontext bleiben Marktkommentar. Entscheidend ist ihr Einfluss auf Kapitalallokation und Priorisierung.

SC-18.05 · Rolle und Format

Wie das Thema zur belastbaren Entscheidungslogik wird.

Hier geht es um klare wirtschaftliche Treiber, offengelegte Szenarien und einen Freigabepfad, der auch unter Druck standhält.

  • Die Aufgabe ist, plausible Preisräume in eine Entscheidungssystematik zu übersetzen und die Auswirkungen auf mehrere Optionen gleichzeitig sichtbar zu machen.
  • So entsteht eine Freigabelogik, die Reihenfolgen, Warteoptionen und No-Regret-Schritte sauber voneinander trennt.
  • Wenn dieselben Preisräume laufend neu eingeordnet werden müssen, wird daraus eine fortlaufende Managementaufgabe statt eines Einzelprojekts.

Passendes Format

Szenariostrategie

Wenn Preislogik auf mehrere Investitionen, Werke oder Freigabestufen gleichzeitig wirkt.

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Passendes Format

Strategisches Sparring

Wenn Preisräume laufend aktualisiert und in bestehende Entscheidungslogik zurückgespielt werden müssen.

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Weitere Einstiege im selben Feld

Weiterführende Pfade

SC-18.06 · Erstgespräch

Porträt von Lars Schellhas van Kisfeld

Gesprächspartner

Lars Schellhas van Kisfeld

Titel

M.Sc. RWTH Aachen

Rolle

Geschäftsführer, Schellhas Consulting

Fokus

Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit

Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.

Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.

Format

30 Minuten

Ziel

Freigabefrage eingrenzen

Ergebnis

Decision Check

Im Decision Check klären wir, ob Ihre Preisfrage einen Einzelcase betrifft, die Reihenfolge mehrerer Freigaben verschiebt oder als laufende Managementlogik geführt werden muss.

  • Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
  • Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
  • Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?