SC-21.01 · Einordnung

CO2-Preis-Prognose: Welche Kostenschwelle dreht Ihre Prioritäten wirklich?

CO2-Preise werden relevant, wenn sie Investitionen kippen und Reihenfolgen verändern. Entscheidend ist die Schwelle, ab der sich der Pfad tatsächlich dreht.

Entscheidung

No regret, staffeln oder beschleunigen?

Kipppunkte

ETS, nEHS, interne CO2-Preise, Preisweitergabe

Passender Einstieg

Robustheitsanalyse oder Szenariostrategie

Im Gespräch klären

Welche CO2-Schwelle Ihre Prioritäten wirklich dreht

SC-21.02 · Entscheidungslage

Woran die Freigabe in der Praxis hängt.

Die Suchphrase beschreibt den Anlass. Entscheidend ist, was im Werk jetzt tatsächlich entschieden werden muss.

  • Ein Business Case reagiert wesentlich auf ETS-, nEHS- oder interne CO2-Kostenannahmen.
  • Die Managementfrage lautet oft, ob bereits heute ein interner CO2-Preis angesetzt werden sollte und welche Investitionen dadurch vorgezogen oder verzögert werden.
  • CO2-Kosten wirken selten isoliert, sondern gemeinsam mit Strom-, Gas- und Technologiekosten.

SC-21.03 · Unsicherheitstreiber

Welche Spannungen den Case wirklich bewegen.

Preisband, Betriebsstunden, Anschlussleistung, Datenpflichten oder Materiallogik müssen offen auf dem Tisch liegen.

  • Externe CO2-Kostenpfade und die Frage, wie sie intern in Investitionsentscheidungen übersetzt werden.
  • Abhängigkeit einzelner Werke, Produkte oder Technologiepfade von CO2-intensiven Inputs.
  • Rolle von Grenzpreisen, Preisweitergabe und No-Regret-Maßnahmen im Gesamtportfolio.

SC-21.04 · Grenzen einfacher Annahmen

Wo Standardannahmen die Freigabe eher verdecken als klären.

Standardmodelle sind meist zu glatt für die reale Lage im Werk — nicht zu wenige Informationen, sondern zu wenig Reibung zwischen Modell und Betrieb.

  • Die pauschale CO2-Annahme im Modell zeigt nicht, ab welchem Preis sich die Empfehlung tatsächlich dreht.
  • Viele Unternehmen diskutieren interne CO2-Preise normativ. Für die Freigabe zählt aber, welche konkrete Investition dadurch vorgezogen, verschoben oder verworfen wird.
  • CO2-Kosten ohne Kopplung zu Energie- und Technologiekosten führen schnell zu falscher Eindeutigkeit.

SC-21.05 · Rolle und Format

Wie das Thema zur belastbaren Entscheidungslogik wird.

Hier geht es um klare wirtschaftliche Treiber, offengelegte Szenarien und einen Freigabepfad, der auch unter Druck standhält.

  • Die Aufgabe ist, CO2-Preisannahmen transparent zu machen und ihre Wirkung auf verschiedene Investitionspfade sichtbar zu testen.
  • Damit wird aus einer allgemeinen Kostenannahme eine belastbare Priorisierungslogik für Management und Freigabe.
  • Wenn mehrere Capex-Entscheidungen an derselben CO2-Logik hängen, verschiebt sich die Arbeit von der Einzelfallprüfung zur Szenariostrategie.

Passendes Format

Robustheitsanalyse

Wenn eine einzelne Investition oder Freigabe wesentlich an CO2-Kosten hängt.

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Passendes Format

Szenariostrategie

Wenn CO2-Kosten mehrere Entscheidungen oder No-Regret-Maßnahmen gemeinsam beeinflussen.

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Weitere Einstiege im selben Feld

Weiterführende Pfade

SC-21.06 · Erstgespräch

Porträt von Lars Schellhas van Kisfeld

Gesprächspartner

Lars Schellhas van Kisfeld

Titel

M.Sc. RWTH Aachen

Rolle

Geschäftsführer, Schellhas Consulting

Fokus

Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit

Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.

Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.

Format

30 Minuten

Ziel

Freigabefrage eingrenzen

Ergebnis

Decision Check

Im Decision Check klären wir, welche CO2-Annahmen Ihre aktuelle Freigabe wirklich bewegen und ob daraus ein Einzelcase oder ein verknüpftes Prioritätensystem wird.

  • Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
  • Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
  • Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?