SC-13.01 · Einordnung
Das Thema ist klar. Die Freigabe stockt trotzdem.
Industriewärmepumpe, Batteriespeicher, Strompreisprognose, CBAM oder Wasserstoff — die Entscheidung hängt nicht an der Technik. Sie hängt daran, welcher Pfad unter realen Bedingungen wirtschaftlich trägt und welcher bei veränderten Kosten- und Regulatoriksignalen kippt.
Sie kennen das Thema. Intern laufen Berechnungen. Und trotzdem: Die Freigabe ist nicht greifbar, weil sich niemand festlegen will — zu viele wirtschaftlich entscheidende Treiber bewegen sich gleichzeitig. Entscheidend ist, unter welchen Bedingungen ein Pfad trägt, wann er kippt und welche Alternative im Werk wirklich robuster ist. Genau dafür sind die folgenden Einstiege gebaut.
SC-13.02 · Entscheidungsfelder
Wo der Entscheidungsdruck typischerweise entsteht.
Wählen Sie das Feld, in dem die Freigabe gerade stockt. Von dort geht es in die passende Vertiefung.
LF-01 · Prozesswärme
Industriewärmepumpe, Prozessdampf und Wärmeversorgung
Hier landen Fragen, bei denen Prozesswärme, Dampferzeugung und Elektrifizierung nicht isoliert bewertet werden können. Entscheidend sind Lastbild, Zieltemperatur, Netz und Umbaupfad im Werk.
Wann Industriewärmepumpe oder Dampfumbau die Freigabe trägtWeitere Einstiege in diesem Feld: Dampferzeugung als Managementfrage strukturieren
LF-02 · Flexibilität
Batteriespeicher, Lastmanagement und Netzentgelte
Diese Seiten übersetzen Flexibilitätsfragen in reale Freigabelogik. Speicher, Lastmanagement und Netzentgelte lohnen sich nur, wenn der Nutzen im Werk tatsächlich gehoben werden kann.
Ob Speicher, Lastmanagement oder Netz die richtige Reihenfolge istWeitere Einstiege in diesem Feld: Lastmanagement wirtschaftlich von Wunschbild trennen
LF-03 · Preisszenarien
Strom-, Gas- und CO2-Preislogik für Investitionsfreigaben
Preislogik ist kein Marktkommentar. Relevant wird sie dort, wo Strom-, Gas- und CO2-Kosten Elektrifizierung, Wasserstoff, No-Regret-Schritte oder Warteoptionen sichtbar verschieben.
Welche Preislogik mehrere Freigaben zugleich zusammenhältWeitere Einstiege in diesem Feld: Strompreislogik in konkrete Freigabefragen übersetzen, Gaspreisannahmen in Übergangspfade übersetzen, CO2-Kostenschwellen für echte Prioritäten nutzen
LF-04 · Regulatorik
CBAM, CO2-Kosten und werkbezogene Pfadwirkung
CBAM wird wirtschaftlich relevant, sobald Importkosten, Wettbewerbsdruck und Produktionspfade im Werk unter Druck geraten. Die Seiten in diesem Cluster ordnen genau diese Verschiebungen ein.
Wann CBAM zur Managementfrage wirdWeitere Einstiege in diesem Feld: CBAM-Risiken in stahlnahen Lieferketten priorisieren, CBAM-Folgen in Aluminium-Lieferketten sichtbar machen
LF-05 · Wasserstoff
Elektrolyse, Offtake und H2-Pfade unter Unsicherheit
Wasserstoff wird nur dann freigabefähig, wenn Strompreis, Infrastruktur, Vollbenutzungsstunden und Alternativpfade zusammen betrachtet werden. Genau dafür ist dieser Einstieg gebaut.
Wann Elektrolyse freigabefähig wirdLF-06 · Brennstoffwechsel
Biomethan und alternative Übergangspfade
Biomethan ist ein Brennstoff- und Transformationspfad. Verfügbarkeit, Preis und die Rolle im Gesamtpfad entscheiden darüber, ob daraus ein robuster Übergang oder eine tragfähige Langfristoption wird.
Ob Biomethan als Übergangspfad wirtschaftlich trägtSC-13.03 · Leistungszuordnung
Was alle diese Entscheidungssituationen gemeinsam haben.
Das Thema wechselt. Die Blockade dahinter ist fast immer dieselbe.
- Intern wirkt die Technologie überzeugend — bis der Business Case ins Werk trifft und auf Schichtmodelle, Netzleistung oder reale Lieferfristen stößt.
- Der Freigabe liegt fast immer ein einzelnes Zukunftsbild zugrunde. Was passiert, wenn Energiepreise, Regulierung oder Verfügbarkeit anders laufen, bleibt unsichtbar.
- Mehrere Optionen konkurrieren um dasselbe Budget. Wer nur zeigt, dass jede Option für sich tragfähig aussieht, beantwortet nicht, welche Reihenfolge unter Unsicherheit trägt.
Wenn die Ausgangslage noch unscharf ist, schafft der Klarheitsworkshop eine gemeinsame Entscheidungslandkarte. Wenn bereits ein konkreter Case auf dem Tisch liegt, zeigt die Robustheitsanalyse, welche Treiber ihn tragen und welche ihn kippen.
SC-13.04 · Anschlusslogik
Wie die passende Unterstützung aussieht.
Nicht das Thema bestimmt den Zuschnitt, sondern die Reife der Entscheidungslage.
Diffuse Lage
Die Investition steht auf der Agenda, aber noch ist unklar, was genau entschieden werden muss. Der Klarheitsworkshop sortiert die Entscheidungsfrage, bevor Analyseressourcen gebunden werden.
Konkreter Case
Wenn eine konkrete Investition oder Pfadentscheidung auf dem Tisch liegt, prüft die Robustheitsanalyse, unter welchen Bedingungen der Case trägt oder kippt.
Verknüpftes System
Wenn mehrere Werke, Preislogiken oder Technologiepfade zusammenhängen, wird daraus eine Szenariostrategie mit klarer Priorisierungslogik.
Laufender Druck
Wenn neue Preis-, Regulatorik- oder Wettbewerbssignale regelmäßig neu eingeordnet werden müssen, schafft strategisches Sparring eine belastbare Außenperspektive.
Wenn Sie erst die Formate vergleichen möchten, finden Sie auf Leistungen die vier Einstiege im Überblick. Wie Tragfähigkeit, Kipppunkte und Entscheidungsdokumente konkret aufgebaut werden, zeigt Vorgehen. Beispiele für belastbare Entscheidungsarbeit finden Sie unter Referenzen, aktuelle Einordnungen unter News.
SC-13.05 · Erstgespräch

Gesprächspartner
Lars Schellhas van Kisfeld
Titel
M.Sc. RWTH Aachen
Rolle
Geschäftsführer, Schellhas Consulting
Fokus
Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit
Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.
Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.
Format
30 Minuten
Ziel
Freigabefrage eingrenzen
Ergebnis
Decision Check
Im ersten Gespräch höre ich zu, was die Entscheidungssituation ist. Danach ist klar, welche Investition, Sequenz oder welcher blockierende Kipppunkt zuerst auf den Tisch muss — und ich schicke Ihnen einen schriftlichen Decision Check.
- Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
- Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
- Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?