SC-26.01 · Einordnung
Biomethan: Trägt der Brennstoffwechsel im Werk wirtschaftlich?
Biomethan ist ein Brennstoffpfad. Relevant ist, ob Preis, Verfügbarkeit und die Rolle im Gesamtpfad wirtschaftlich zusammenpassen.
Entscheidung
Fuel Switch tragen lassen oder nur überbrücken?
Kipppunkte
Preis, Verfügbarkeit, Zeithorizont, Alternativen
Passender Einstieg
Robustheitsanalyse
Im Gespräch klären
Ob Biomethan robuste Option oder begrenzte Brücke ist
SC-26.02 · Entscheidungslage
Woran die Freigabe in der Praxis hängt.
Die Suchphrase beschreibt den Anlass. Entscheidend ist, was im Werk jetzt tatsächlich entschieden werden muss.
- Ein Unternehmen prüft Biomethan als Brennstoffwechsel, als Übergangspfad oder als Bestandteil einer Dekarbonisierungsstrategie.
- Die Kernfrage lautet, ob Biomethan unter realistischen Preis- und Verfügbarkeitsbedingungen ein tragfähiger Pfad ist oder nur eine begrenzte Brückenlösung.
- Häufig steht Biomethan in Konkurrenz zu Elektrifizierung, Effizienz oder anderen alternativen Brennstoffpfaden.
SC-26.03 · Unsicherheitstreiber
Welche Spannungen den Case wirklich bewegen.
Preisband, Betriebsstunden, Anschlussleistung, Datenpflichten oder Materiallogik müssen offen auf dem Tisch liegen.
- Preisband, Mengenverfügbarkeit und die Stabilität des Biomethan-Zugangs über den gewünschten Zeithorizont.
- Bilanzierungs- oder Zertifikatslogik, sofern sie die Tragfähigkeit des Pfads tatsächlich mitverschiebt.
- Vergleich zu Alternativen wie Elektrifizierung, Gasbezug oder einem späteren H2-Pfad.
SC-26.04 · Grenzen einfacher Annahmen
Wo Standardannahmen die Freigabe eher verdecken als klären.
Standardmodelle sind meist zu glatt für die reale Lage im Werk — nicht zu wenige Informationen, sondern zu wenig Reibung zwischen Modell und Betrieb.
- Der einfache Preisvergleich mit Erdgas reicht nicht, wenn Verfügbarkeit, Vertragslogik und Alternativen offenbleiben.
- Biomethan wird häufig als grüne Option diskutiert, obwohl für die Freigabe vor allem Tragfähigkeit, Zeitfenster und Opportunitätskosten zählen.
- Ohne Szenariologik bleibt unklar, ob Biomethan eine robuste Langfristoption oder nur eine vorübergehende Brücke ist.
SC-26.05 · Rolle und Format
Wie das Thema zur belastbaren Entscheidungslogik wird.
Hier geht es um klare wirtschaftliche Treiber, offengelegte Szenarien und einen Freigabepfad, der auch unter Druck standhält.
- Die Aufgabe ist, Biomethan in einer belastbaren Wirtschaftlichkeits- und Priorisierungslogik gegen Alternativen zu prüfen.
- Damit wird sichtbar, ob der Brennstoffwechsel heute trägt, bewusst befristet genutzt werden sollte oder gegenüber anderen Pfaden zurückfällt.
- Wenn mehrere Brennstoff- oder Capex-Pfade zugleich bewertet werden, kann daraus eine größere Szenariostrategie werden.
Passendes Format
Robustheitsanalyse
Wenn Biomethan als konkreter Brennstoffwechsel oder Business Case gegen Szenarien bewertet werden soll.
Robustheitsanalyse ansehenPassendes Format
Szenariostrategie
Wenn Biomethan nur ein Teil mehrerer konkurrierender Dekarbonisierungs- und Investitionspfade ist.
Szenariostrategie ansehenWeiterführende Pfade
- Gaslogik und Übergangsrisiken einordnen : Wenn Biomethan gegen Gas- und Vertragslogik bewertet wird
- Dampf- und Wärmefrage mitdenken : Wenn Biomethan Teil einer größeren Dampf- und Wärmefrage ist
- Biomethan-Case gegen Szenarien testen : Das passende Format für einen konkreten Biomethan-Business-Case
SC-26.06 · Erstgespräch

Gesprächspartner
Lars Schellhas van Kisfeld
Titel
M.Sc. RWTH Aachen
Rolle
Geschäftsführer, Schellhas Consulting
Fokus
Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit
Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.
Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.
Format
30 Minuten
Ziel
Freigabefrage eingrenzen
Ergebnis
Decision Check
Im Decision Check klären wir, ob Biomethan in Ihrer Lage eine konkrete Freigabefrage, eine Übergangsoption mit klaren Grenzen oder nur eine von mehreren offenen Alternativen ist.
- Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
- Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
- Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?