NW-2022-B0AA · Archiv
Kundenfeedback vor der Produktentwicklung
Archivierter Gründerbeitrag zu Produktentwicklung und Kundengesprächen. Nicht Teil der heutigen Positionierung.
Veröffentlicht 23.08.2022
Dieser Archivbeitrag plädierte dafür, mit potenziellen Kunden zu sprechen, bevor Zeit und Geld in Produktentwicklung fließen. Die Kernaussage war bewusst einfach: Eine überzeugende Idee ist kein Marktbeweis.
Ein Produkt ist kein Ersatz für Problemverständnis
Viele frühe Teams investieren zuerst in Features, Prototypen oder technische Eleganz. Der Beitrag stellte dem eine andere Logik entgegen: Zuerst muss klar sein, ob das adressierte Problem überhaupt dringend genug ist.
Kundengespräche benötigen noch kein fertiges Angebot
Für die ersten Gespräche braucht es meist kein ausentwickeltes Produkt. Wichtiger sind ein sauber formulierter Problemraum, gute Fragen und die Bereitschaft, Hypothesen zu verwerfen.
Relevanz zeigt sich an Verhalten, nicht an Höflichkeit
Positive Reaktionen in Gesprächen sind leicht zu bekommen. Belastbarer wird das Signal erst dann, wenn potenzielle Kunden Zeit investieren, Folgegespräche wollen oder konkrete nächste Schritte andeuten.
Warum der Beitrag heute archiviert ist
Der Text stammt aus einer Phase, in der die Website stärker auf Startup- und Gründerfragen ausgerichtet war. Heute steht die Strukturierung industrieller Investitionsentscheidungen im Vordergrund. Deshalb bleibt der Beitrag nur noch als Archivinhalt erhalten. Für Industrieunternehmen geht es weniger um frühe Produktvalidierung als um Technologierobustheit, Kostenannahmen und Szenariologik. Diese Perspektive ist unter Leistungen und Vorgehen beschrieben.
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Fazit
Der Kern bleibt gültig: Wer vor dem Bauen nicht lernt, baut oft an einer Annahme vorbei.
Erstgespräch anfragen
Wenn Sie heute nicht ein Produkt validieren, sondern eine Industrieinvestition prüfen müssen, können Sie ein Erstgespräch anfragen.
SC-06.01 · Erstgespräch

Gesprächspartner
Lars Schellhas van Kisfeld
Titel
M.Sc. RWTH Aachen
Rolle
Geschäftsführer, Schellhas Consulting
Fokus
Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit
Was steht wirklich zur Entscheidung? 30 Minuten, um das herauszufinden.
Das Ergebnis: ein schriftlicher Decision Check mit der eigentlichen Freigabefrage, den relevanten Tragfähigkeits- und Kipppunktdimensionen und einem konkreten nächsten Schritt. Ohne Projektauftrag.
Format
30 Minuten
Ziel
Freigabefrage eingrenzen
Ergebnis
Decision Check
Im ersten Gespräch höre ich zu, was die Entscheidungssituation ist. Danach ist klar, welche Investition, Sequenz oder welcher blockierende Kipppunkt zuerst auf den Tisch muss — und ich schicke Ihnen einen schriftlichen Decision Check.
- Welche Investitionsentscheidung liegt konkret auf dem Tisch?
- Was macht die Freigabe schwierig — Kostenvolatilität, Technologierisiko oder regulatorisches Timing?
- Was wäre ein nützliches Ergebnis externer Unterstützung?