Business Case
Rechnet sich die Investition, oder rechnet sie sich nur im Basisfall?
Für eine oder mehrere konkrete Investitionsoptionen, von der Einzeloption bis zur unabhängigen Prüfung einer bereits intern gerechneten, aber vertagten Vorlage.
Ein Business Case, der nur im besten Fall funktioniert, ist keine Entscheidungsgrundlage, egal ob er aus dem eigenen Haus stammt oder von einem Anlagenbauer mitgeliefert wurde. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung entsteht auf Basis realer Lastgänge, nicht eines einzelnen Jahresmittelwerts, und endet in einem klaren Urteil, nicht nur einer Kennzahl.
Einsatzpunkt
Erst wenn eine Option feststeht, beginnt der Business Case.
Der Business Case setzt an, sobald eine konkrete Option auf dem Tisch liegt. Was sich rechnet, geht als Nächstes in die Umsetzung.
Vor dem Business Case steht oft die grundsätzliche Standortfrage. Danach beginnt die Arbeit an der Umsetzung. Dazwischen liegt die Prüfung der einzelnen Option.
Jetzt
Business Case, wenn eine Option konkret auf dem Tisch liegt
Das passende Format, wenn eine oder mehrere Investitionsoptionen wirtschaftlich geprüft werden müssen.
Vorher
Strategie & Resilienz, wenn die Standortfrage noch offen ist
Passend, wenn noch nicht klar ist, welche Option überhaupt geprüft werden soll oder wovon der Standort insgesamt abhängt.
Strategie & Resilienz ansehenDanach
Umsetzung & Ad-hoc-Support, sobald die Entscheidung steht
Der nächste Schritt, sobald das Urteil vorliegt und die gewählte Option am Standort umgesetzt werden soll.
Umsetzung & Ad-hoc-Support ansehenLeistung & Ergebnis
Das Urteil trennt Annahmen, Kipppunkte und Ergebnis sauber voneinander.
Die Wirtschaftlichkeitsrechnung ist auf Managementgebrauch ausgelegt: reale Lastgänge, sichtbare Schwellen und ein klares Urteil zur Tragfähigkeit der Option.
Eine belastbare Freigabe braucht mehr als eine Zahl. Sie braucht eine Logik, die offenlegt, welche Annahmen gesetzt wurden, welche Spannbreite plausibel ist und wann aus einer tragfähigen Rechnung eine riskante Wette wird.
Beispielform
So wird aus Szenariologik ein Urteil
Die Matrix zeigt nicht das eine richtige Szenario, sondern wie robust die Option über mehrere plausible Lagen hinweg bleibt.
Basisfall
plausible Preis- und Förderlogik
Plan-Auslastung erreichbar
trägt
Spannung
höhere Strom- oder CO₂-Kosten
Auslastung bleibt unter Plan
angespannt
Bruch
Preisband kippt, Förderlogik fällt weg
Anlauf verzögert sich
kippt
- Entscheidungsvorlage
Mehrere Szenarien mit dokumentierten Annahmen, das Urteil samt der drei bis fünf Annahmen, an denen die Entscheidung wirklich hängt, bei Bedarf gremienfest für Geschäftsführung, Beirat oder Konzernfreigabe, auf Wunsch normkonform nach DIN EN 17463 (VALERI).
- Abgrenzung
Bewertet definierte Optionen, entwickelt kein Standort-Energiekonzept von Grund auf (dafür Strategie & Resilienz) und begleitet die Umsetzung nicht operativ vor Ort (dafür Umsetzung & Ad-hoc-Support).
Arbeitsrahmen
Der Arbeitsrahmen bleibt fokussiert: kleiner Kreis, feste Reviews, klare Datengrundlage.
Die analytische Tiefe liegt in der Modellierung, nicht in einem ausufernden Projektapparat.
Kickoff & Freigabefrage
Zum Start wird die Investition präzise eingegrenzt: Welche Variante steht zur Freigabe, welche Annahmen sind entscheidend, welches Urteil muss am Ende möglich sein? Vorhandene Business Cases, Lastprofile und CAPEX-Spannen reichen meist als Startbasis, Fehlstellen werden als Annahmen offengelegt.
Zwischenreview
Zwischenergebnisse werden mit dem Kernkreis geprüft, damit Szenarien, Schwellen und Managementlogik bis zur finalen Vorlage konsistent bleiben.
Rahmen & Aufwand
Umfang und Kostenrahmen werden in der kostenlosen Erstberatung gemeinsam eingegrenzt und schriftlich festgehalten. Kein pauschales Paket, kein öffentliches Preismodell.
Zeitrahmen & Aufwand
Typisch: 6–10 Wochen · mehrere Termine · 2–3 Ansprechpartner auf Kundenseite
Ihr Input
- Bestehender Business Case oder Investitionsskizze (auch lückenhaft)
- Energieverbrauchsdaten oder Lastprofile des Vorhabens
- Opex-Annahmen und CAPEX-Spanne
- Benennung des Entscheidungsgremiums (Vorstand, GF, Investitionskommission)
Anwendungsfelder
Prozesswärme, Speicher und Preispfade brauchen dieselbe Prüflogik.
Das Thema wechselt. Die Frage, ob die Investition trägt, bleibt dieselbe.
Diese Felder dienen der Einordnung. Entscheidend bleibt immer dieselbe Frage: Liegt eine konkrete Investitionsoption auf dem Tisch, deren Tragfähigkeit belastbar bewertet werden muss?
Prozesswärme
Elektrifizierung steht im Raum. Der tragfähige Preispfad fehlt.
Eine Industriewärmepumpe oder ein anderer Dampferzeugungspfad soll bewertet werden, aber Strompreis, Netzentgelte und Auslastung bleiben offen.
Flexibilität
Der Hebel wirkt plausibel. Das Urteil steht noch nicht.
Ein Batteriespeicher verspricht Marge, doch Betriebsweise, Zweitnutzen und Netzkostenlogik sind noch nicht sauber sortiert.
Preisannahmen
Der Business Case sieht gut aus. Die Schwelle ist nicht dokumentiert.
Eine Strompreisprognose oder ein CO₂-Kostenpfad steckt bereits im Modell, aber der Kipppunkt ist noch nicht freigelegt.
Brennstoffpfad
Die Alternative ist benannt. Die Preislogik entscheidet.
Wasserstoff oder Biomethan werden gegen Strom-, Gas- und CO₂-Kostenpfade geprüft.
Steht die Investitionsoption bereits fest und geht es nur noch um die Umsetzung am Standort, ist Umsetzung & Ad-hoc-Support der richtige nächste Schritt.
Ist die Lage dagegen noch grundsätzlich offen, ordnet die kostenlose Erstberatung ein, welche Ebene wirklich passt.
Erstgespräch
Kostenlose Erstberatung & Potenzialeinschätzung
Niemand will eine Excel-Datei oder eine Präsentation.
Wir wollen einfach, dass es funktioniert.
Ob telefonisch oder bei Ihnen vor Ort, für Sie nehmen wir uns die Zeit, die es braucht. Im Anschluss bekommen Sie eine schriftliche Einordnung, wo wir die größten Potenziale sehen und was ein sinnvoller nächster Schritt wäre. Vollkommen unverbindlich und für Sie kostenfrei.
Oder E-Mail
Entscheidungslage schriftlich senden
Wenn gerade kein Termin passt, schicken Sie die Ausgangslage direkt. Wir melden uns mit einem passenden nächsten Schritt.